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06.11.2017 - Pressemeldung, unklare Rauchentwicklung

veröffentlicht um 06.11.2017, 01:29 von T H   [ aktualisiert: 06.11.2017, 01:31 ]

Unbekannte Rauchentwicklung im Gewerbegebiet Devese / Hemmingen-Westerfeld 

Gegen 08:35 Uhr (Montag, den 06.11.2017) wurden die Ortsfeuerwehren Devese und Hemmingen-Westerfeld zu einer unbekannten Rauchentwicklung im Bereich der Marie-Curie-Straße (Devese) alarmiert. Als die Feuerwehr jedoch an vermuteten Einsatzstelle eintraf, konnte sie dort keine Rauchentwicklung oder einen Brand feststellen. Nachdem die Feuerwehr Kontakt mit dem Anrufer aufgenommen hatte, konnte die Einsatzstelle im Bereich der Gutenbergstraße (Hemmingen-Westerfeld) lokalisiert werden und die Feuerwehr fuhr die Einsatzstelle an. Dort wurde die Ursache der Rauchentwicklung deutlich: Eine unregelmäßige Verbrennung in dem Ofen einer in der Gutenbergstraße ansässigen Firma führte zu der Rauchentwicklung. Eine Gefahr bestand jedoch nicht, sodass der Einsatz für die Feuerwehr nach einer halben Stunde beendet war.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Devese und Hemmingen-Westerfeld mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen sowie die Polizei.

Die Feuerwehr weist daraufhin, dass der Anrufer richtig gehandelt hat, denn je früher ein Brand entdeckt wird, umso früher kann er bekämpft werden. Die Feuerwehr rückt lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig bzw. zu spät aus.

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

06.11.2017 - Pressemeldungen Heimrauchmelder

veröffentlicht um 06.11.2017, 00:10 von T H

Zum Einsatz am 02.11.2017:

Ausgelöster Rauchwarnmelder in Hemmingen-Westerfeld

Am Donnerstagnachmittag (02.11.2017) wurde die Feuerwehr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus an der Löwenberger Straße in Hemmingen-Westerfeld gerufen. Ein aufmerksamer Nachbar hatte das Piepen eines Rauchmelders in einer Wohnung im siebten Obergeschoss gehört und die Feuerwehr gegen 16:20 Uhr alarmiert.

 Die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld, Devese und Wilkenburg rückten mit 30 Kräften in sieben Fahrzeugen aus. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch jemand in der Wohnung und in möglicher Gefahr befindet, öffnete die Feuerwehr gewaltsam die Tür.

Bis auf ein Haustier war die Wohnung leer und ein Feuer oder Rauch konnten nicht festgestellt werden, die Ursache für die Auslösung des Rauchwarnmelders ist unbekannt.

Die Feuerwehr übergab nach der Kontrolle die Einsatzstelle an die Polizei und rückte gemeinsam mit dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst wieder ein.

Nach einer guten halben Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass Rauchmelder Lebensretter sein können und der Anwohner mit der Alarmierung der Feuerwehr richtig gehandelt hat. Im Fall eines realen Feuers können wenige Minuten entscheidend sein und Rauchwarnmelder unterstützen eine schnellere Brandentdeckung erheblich. Die Feuerwehr rückt lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig oder zu spät aus.

Text und Fotos:

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen


Zum Einsatz am 05.11.2017:

Feuerwehr rettet 96-jährige aus verqualmter Wohnung

Am späten Sonntagnachmittag (05.11.2017) löste ein Rauchwarnmelder in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses am Klagesgarten in Hiddestorf aus. Da niemand die Tür öffnete und es aus der Wohnung verbrannt roch, alarmierten Anwohner gegen 17:40 Uhr die Feuerwehr.

Wenige Minuten später traf die Feuerwehr an der Einsatzstelle ein. Während ein Trupp unter schweren Atemschutz zur Erkundung in die Wohnung vorging, bauten weitere Kräfte parallel eine Wasserversorgung auf. Da zwischenzeitlich die Tochter der Bewohnerin an der Einsatzstelle eintraf, konnte die Wohnungstür mit einem Schlüssel geöffnet werden und die Tür musste nicht gewaltsam aufgebrochen werden. In der völlig verqualmten Wohnung traf der Trupp auf die 96-jährige Bewohnerin, rettete sie aus der Wohnung und übergab sie dem Rettungsdienst.

Die Ursache für den starken Qualm war angebranntes Essen. Die Feuerwehr belüftete die Wohnung mit einem Druckbelüfter und nach rund 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. 

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Hiddestorf / Ohlendorf, Arnum, Harkenbleck und die ELW-Gruppe der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld mit insgesamt 66 Kräften und zehn Fahrzeugen sowie die Polizei und der Rettungsdienst mit jeweils einem Fahrzeug und zwei Kräften. 

Angaben über den Gesundheitszustand der Bewohnerin und ob diese in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, können seitens der Feuerwehr Hemmingen nicht gemacht werden.

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

22.10.2017 - Pressemitteilung, Ölspuren

veröffentlicht um 22.10.2017, 04:58 von T H

Zwei Ölspuren in Hemmingen-Westerfeld

Am Samstagnachmittag streute die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld parallel gleich zwei Ölspuren im Ort ab.

Bei den Erkundungsmaßnahmen der um 15:25 Uhr alarmierten Ortsfeuerwehr wurde deutlich, dass es sich um zwei verschiedene Ölspuren handelte.

Bei der ersten Ölspur hatte ein PKW auf der Carl-Zeiss-Straße Betriebsstoffe verloren; der Verursacher ist bekannt und die Polizei hat die Daten aufgenommen. Drei Kräfte und ein Fahrzeug waren von der Feuerwehr im Einsatz, um die Ölflecken abzustreuen.

Sieben weitere Kräfte in drei Fahrzeugen streuten die andere Ölspur ab. Hier erstreckten sich die vereinzelten Ölflecke von der Marie-Curie-Straße über die Weetzener Landstraße bis zur Dorfstraße in Richtung Wülfel. Der Verursacher dieser Ölspur ist unbekannt.

Der Betriebshof der Stadt Hemmingen stellte Schilder auf, die vor der Verschmutzung warnen.

Die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld rückte nach knapp 90 Minuten wieder ein.

Text:

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

11.10.2017 - Pressmitteilung, Feuer Feldhäcksler

veröffentlicht um 11.10.2017, 04:12 von Thorsten Heitmann

Feldhäcksler brennt in Wilkenburg

Am Samstagvormittag (06.10.2017) gegen 11:24 Uhr brannte es in dem Motorraum eines Feldhäckslers auf einem Feld in Wilkenburg am Ortsausgang in der Nähe der K222 in Richtung Harkenbleck. Die Ortsfeuerwehren Wilkenburg und Hemmingen-Westerfeld rückten mit sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus.

Bei dem Feldhäcksler kam es in dem Motorraum zu einem kleinen Brand, welcher jedoch durch den Fahrer frühzeitig entdeckt wurde. Mit einem Pulverlöscher konnte er den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr eindämmen. Die Feuerwehr löschte den Brand endgültig unter schwerem Atemschutz und mit Schaum ab. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde der Motorblock auf versteckte Glutnester oder stark erhitzte Stellen kontrolliert. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr und die Polizei beendet.

Angaben zur Brandursache werden seitens der Feuerwehr nicht gemacht. Hierzu bitte die Polizei kontaktieren.


Text:

Lennart Fieguth und Sebastian Hillert
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

06.10.2017 - Pressemitteilung, Unwettereinsätze

veröffentlicht um 06.10.2017, 05:10 von T H

Mehrere Unwettereinsätze im Stadtgebiet Hemmingen

Ab dem Donnerstagnachmittag waren auch im Stadtgebiet Hemmingen fast alle Ortsfeuerwehren im Einsatz, um die durch das Sturmtief „Xavier“ verursachten Unwetterschäden und Gefahren zu beseitigen.

Insgesamt wurden am Donnerstag (05.10.2017) durch die Ehrenamtlichen ab dem frühen Nachmittag bis in die Abendstunden rund 20 Einsätze abgearbeitet. Der überwiegende Anteil der Einsätze bestand aus umgestürzten Bäumen und abgeknickten Ästen sowie zu fallen drohenden Bäumen und Ästen auf Straßen, Rad- und Fußwegen. Um die Verkehrswege freiräumen zu können, wurden die Bäume und Äste mittels Kettensägen zerkleinert. Weiterhin mussten einige großflächige Werbeplakate gesichert werden. 

Einsatzschwerpunkt war der Stadtteil Hemmingen-Westerfeld mit zwölf Einsätzen, wo u.a. durch abstürzende Äste zwei PKWs beschädigt worden sind. Aber auch in allen anderen Stadtteilen wurden bis auf den Stadtteil Devese Einsätze gemeldet. So mussten in Arnum vier und in Harkenbleck zwei Einsätze sowie in Hiddestorf und Wilkenburg jeweils ein Einsatz durch die Feuerwehr abgearbeitet werden. Die Ortsfeuerwehr Arnum wurde zudem mit ihrer Drehleiter zur Unterstützung nach Laatzen alarmiert.

Die Ortsfeuerwehren Arnum, Harkenbleck, Hemmingen-Westerfeld, Hiddestorf/Ohlendorf und Wilkenburg waren insgesamt mit rund zwölf Fahrzeugen und 52 Kräften im Einsatz. Auch der Betriebshof der Stadt Hemmingen unterstütze die Räumungsarbeiten.

Fotos: Feuerwehr

Text:

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

14.09.2017 - Pressemitteilung, Verkehrsunfall

veröffentlicht um 14.09.2017, 07:36 von T H

Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall in Devese

Heute am Vormittag (14.09.2017) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Devese auf der Kreuzung Stadtweg / Vorm Dorfe zwischen einem VW Golf und einem Seat Kleinwagen.

Die Ortsfeuerwehren Devese, Arnum und Hemmingen-Westerfeld wurden gegen 10:15 Uhr alarmiert, gemeldet wurde eine eingeklemmte Person.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte befand sich noch der Fahrer in dem Seat, er war jedoch nicht eingeklemmt und auch die Türen ließen sich öffnen. Eine Frau und ihr Kind konnten sich selbst befreien, ebenso der Fahrer des Golfes. Um den Fahrer des Seats besser versorgen und möglichst schonend retten zu können, nahm die Feuerwehr schweres Gerät vor und bog die Fahrertür mit einem Rettungspreizer zur Seite. Anschließend konnte die verletzte Person aus dem PKW gerettet werden. Parallel zu den Rettungsarbeiten stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher, streute die auslaufenden Betriebsstoffe ab und klemmte die Batterien ab. Alle vier Unfallbeteiligten wurden zur weiteren Versorgung bzw. zur Kontrolle mit Rettungswagen in die Krankenhäuser gebracht (Mutter und Kind zusammen in einem Rettungswagen).

Die Straße in Richtung Hemmingen-Westerfeld war während des Einsatzes voll gesperrt, die Polizei regelte den Verkehr an der Kreuzung.

Die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld übernahm noch die Aufräumarbeiten und unterstützte den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge, die Ortsfeuerwehren Arnum und Devese rückten wieder ein. Der Betriebshof der Stadt Hemmingen stellte Warnschilder aufgrund der ausgelaufenen Betriebsstoffe auf.

Nach zwei Stunden war der Einsatz auch für die letzten Kräfte der Feuerwehr beendet.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Devese, Arnum und Hemmingen-Westerfeld mit 25 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, die Polizei mit mehreren Streifenwagen und mehreren Wagen des Verkehrsunfalldienstes, die Unfallforschung mit zwei Wagen und der Betriebshof der Stadt Hemmingen.

 Zu der Schwere der Verletzungen, der Unfallursache und der Schadenshöhe werden seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht. Hierzu bitte die Polizei kontaktieren. Der Verkehrsunfalldienst nahm noch während des Feuerwehreinsatzes die Ermittlungen auf. 

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

13.09.2017 - Pressemeldung, Technische Hilfeleistung

veröffentlicht um 14.09.2017, 03:11 von Thorsten Heitmann   [ aktualisiert: 14.09.2017, 04:16 ]

Zwei umgestürzte Bäume im Stadtgebiet Hemmingen

Die Ortsfeuerwehren Harkenbleck und Hemmingen-Westerfeld wurden heute Nachmittag (13.09.2017) jeweils zu umgestürzten Bäumen alarmiert. 

An dem Ortsausgang von Harkenbleck Richtung Reden stürzte ein Apfelbaum mit einer Gesamtlänge von ca. fünf Metern auf den Radweg der Kreisstraße 224.Die Ortsfeuerwehr Harkenbleck rückte gegen 16:10 Uhr mit neun Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen aus. Mithilfe der Kettensäge wurde der Baum in mehrere Stücke zerteilt und der blockierte Radweg freigeräumt. Nach einer halben Stunde war der Einsatz beendet.

Parallel zum Einsatz der Harkenblecker Ortsfeuerwehr wurde gegen 16:20 Uhr die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld alarmiert. An der Berliner Straße in Hemmingen-Westerfeld war ein ebenfalls ca. 5 m langer Baum umgestürzt und blockierte eine Zufahrt. Auch hier wurde die Kettensäge eingesetzt und der Baum zerteilt. Nach einer halben Stunde war der Einsatz für die 14 Kräfte, die mit zwei Fahrzeugen vor Ort waren, beendet.


OFW Hemmingen-Westerfeld erneut im Einsatz

Nachdem die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld bei einem umgestürzten Baum an der Berliner Straße im Einsatz war, wurde sie gegen 18:52 Uhr (13.09.2017) erneut alarmiert.

An der Weetzener Landstraße in der Nähe des Kreisels drohte ein Aufsteller (Wahlplakat) auf den Fußweg und die Straße zu stürzen. Der Aufsteller hing nur noch an einem Erdnagel. Die Feuerwehr entfernte den Erdnagel und den Aufsteller und wendetet so die Gefahr ab.

Nach 20 Minuten war der Einsatz für die elf Kräfte, die mit drei Fahrzeugen vor Ort waren, beendet.


Rauchwarnmelder löst aus

Nach zwei wetterbedingten Einsätzen wurde die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld gestern (13.09.2017) gegen 23:55 Uhr zum dritten Mal alarmiert.

In der Flüchtlingsunterkunft an der Carl-Zeiss-Straße in Hemmingen-Westerfeld löste ein Rauchwarnmelder im Keller im Flurbereich aus. Der Wachdienst rief die Feuerwehr, die mit 15 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen ausrückte. Die Ursache für die Auslösung des Melders im Flur war angebranntes Essen in der Küche des Kellergeschosses. Die Feuerwehr kontrollierte und belüftete den Bereich mit einem Druckbelüfter. Nach rund 20 Minuten war der Einsatz, bei dem auch die Polizei vor Ort war, beendet.


Lennart Fieguth

Stadtfeuerwehrsprecher


Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 

16.08.2017 - Einsatzmeldung, Feuer

veröffentlicht um 15.08.2017, 22:57 von Thorsten Heitmann   [ aktualisiert: 16.08.2017, 01:21 ]

Ausgelöste Brandmeldeanlage

Einsatz: Ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Sozialkonzept in Hemmingen-Westerfeld

Am Mittwochmorgen (16.08.17) gegen 7:40 Uhr wurden alle sechs Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hemmingen zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage eines Sozialkonzeptes an der Berliner Straße in Hemmingen-Westerfeld alarmiert.

Die ersteintreffenden Kräfte der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld stellten fest, dass Wasserdampf im Küchenbereich die Brandmeldeanlage ausgelöst hat. Die Feuerwehr stellte die Brandmeldeanlage zurück und alle Kräfte konnten wieder einrücken.

Im Einsatz waren 46 Einsatzkräfte auf zehn Fahrzeugen und die Polizei mit zwei Kräften. Der Einsatz dauerte 30 Minuten.


Sebastian Hillert

stellv. Stadtfeuerwehrpressesprecher Hemmingen

31.07.2017 - Sammelmeldung Hochwasser

veröffentlicht um 31.07.2017, 00:16 von Thorsten Heitmann

Da wir nicht die Zeit hatten, über jeden einzelnen Einsatz einen Bericht anzufertigen, hier die Pressemitteilungen der letzten Tage:

Presseinfo Stadtfeuerwehr - Zwischenbilanz Hochwasser Hemmingen 12:00 Uhr am 28.07.2017

Seit sieben Uhr ist die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften im Einsatz.
Die Feuerwehr bittet darum die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten oder zu befahren.

In Hemmingen-Westerfeld mussten auf der Brückstraße und auf der Dorfstraße insgesamt drei Autos aus dem Hochwasser gezogen und deren Fahrer gerettet werden, die die Absperrungen ignoriert hatten.

Kurz darauf wurde die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld zu einer Rauchentwicklung aus einem ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an den Rathausplatz in Hemmingen-Westerfeld alarmiert. Die Feuerwehr verschaffte sich gewaltsam Zugang zu der Wohnung und rettete eine Frau sowie Kleintiere aus der verqualmten Wohnung. Die Ursache für die Rauchentwicklung war angebranntes Essen im Backofen. Die Wohnung wurde mittels Lüfter belüftet.

Anschließend wurde um 10:30 Uhr  die Ortsfeuerwehr Hiddestorf-Ohlendorf mit rund zehn Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen zur Unterstützung alarmiert, um gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld an der Berliner Straße einen Wall zu errichten, da das Hochwasser Richtung KGS zu laufen droht. Der Einsatz läuft zurzeit noch.
Zur Unterstützung der Einsätze sind gegen 13 Uhr nun auch die Ortsfeuerwehren Harkenbleck und Wilkenburg im Einsatz.
Auch der Betriebshof der Stadt Hemmingen und die Verwaltung sind pausenlos im Einsatz. 

Hochwasser in Hemmingen: Presseinfo  der Stadtfeuerwehr Hemmingen (Zwischenbilanz Freitag, den 28.07.2017, 22:30 Uhr): 

Fünf Autofahrer gerettet – Feuerwehr, Verwaltung und Betriebshof sind im Dauereinsatz

Es war ein arbeitsreicher Tag für die Feuerwehren, der Verwaltung und dem Betriebshof der Stadt Hemmingen, der bereits um 07:30 Uhr mit dem ersten Einsatz begann. Insgesamt mussten im Laufe des Tages von der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld fünf PKW und deren Fahrer bzw. Fahrerinnen aus dem Hochwasser gerettet werden, da diese die deutlichen Absperrungen ignoriert hatten und sich damit in Gefahr brachten. Jeweils wenige hundert Meter vor den Ortseingängen von Hemmingen-Westerfeld mussten von der Brückstraße drei Autos und von der Dorfstraße zwei Autos durch die Feuerwehr aus dem Hochwasser gezogen werden.

Die Feuerwehr weist nochmal ausdrücklich daraufhin, diese Absperrungen nicht zu ignorieren, es kann Lebensgefahr bestehen.

 Zwischendurch wurde die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld zu einer Rauchentwicklung an den Rathausplatz alarmiert, bei der eine Person durch die Feuerwehr gerettet wurde (siehe Presseinfo 2 der Stadtfeuerwehr Hemmingen). 

Weiterhin waren die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld, Harkenbleck und Hiddestorf-Ohlendorf ab dem Vormittag gemeinsam mit dem Betriebshof präventiv „An der Eiche“ (Abzweigung der Berliner Straße) im Einsatz, um die KGS Hemmingen mit einem Wall aus Sand und Planen zu sichern. Hierzu wurden insgesamt mehr als 50 Tonnen Sand verwendet.

Im Anschluss wurden gegen 14 Uhr weitere Sandsäcke gefüllt, um bei weiteren Gefahren genügend Sandsäcke zur Verfügung zu haben. Insgesamt wurden in den letzten zwei Tagen über 40 Tonnen Sandsäcke gefüllt.

 Weiterhin war ab 12 Uhr die Ortsfeuerwehr Wilkenburg in Wilkenburg am Riehefeld im Einsatz, um mit Pumpmaßnahmen präventiv ein Regenrückhaltebecken zu entlasten.

Neben dem Bürgermeister der Stadt Hemmingen Claus-Dieter Schacht-Gaida und der Vorsitzenden des Ausschusses für Feuerschutz Anette Wnendt informierten sich u.a. auch der Brandschutzabschnittsleiter Eric Pahlke und sein Stellvertreter Benjamin Moß an den Einsatzstellen über die Lage vor Ort.

Insgesamt waren unter der Leitung des Stadtbrandmeisters Roland Frey und seinem Stellvertreter Ralf Brinkmann die Feuerwehr mit rund 60 Kräften und elf Fahrzeugen, der Betriebshof der Stadt Hemmingen mit mehreren Fahrzeugen und sechs Kräften und die Verwaltung mit mehreren Mitarbeitern bis zum Abend im Einsatz.

Konkrete Prognosen, wie die Lage sich weiter entwickelt, können seitens der Feuerwehr nicht aufgestellt werden. Wie bereits in den letzten Tagen kontrollieren Feuerwehr, Betriebshof und die Verwaltung die neuralgischen Punkte regelmäßig.

PM Stadtfeuerwehr Hemmingen: Verletzter Fuchs an der Wülfeler Straße zwischen Wilkenburg und Hemmingen-Westerfeld

Die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg wurden heute am Samstagmittag (29.07.2017) gegen 12:37 Uhr zu einem verletzten Fuchs an die Wülfeler Straße zwischen Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg alarmiert. Beim Eintreffen der Kräfte sprang der Fuchs aber weiter über die vom Hochwasser vollgelaufenen Wiesen. Offensichtlich war der Fuchs nur auf einer kleinen Entdeckungstour im Hochwasser unterwegs und nicht verletzt. So konnten die 20 Einsatzkräfte der beiden Ortsfeuerwehren mit ihren drei Fahrzeugen unverrichteter Dinge wieder einrücken.

Hochwasser in Hemmingen: Abschlusspressemitteilung der Stadtfeuerwehr

 Das Hochwasser in Hemmingen geht zurück und damit auch die Belastung für die Feuerwehr. Von Donnerstag bis Samstag war die Stadtfeuerwehr Hemmingen an rund einem Dutzend Einsatzstellen tätig und führte regelmäßige Kontrollfahrten gemeinsam mit dem Betriebshof und der Verwaltung der Stadt Hemmingen an den neuralgischen Stellen im Stadtgebiet durch. Alle Einsatzmaßnahmen beschränkten sich auf die Ortschaften Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg.

 Neben der Rettung von fünf Autos und deren Fahrern, die die Absperrung ignoriert hatten, wurden verschiedene Bereiche mit Barrieren und Sandsäcken gesichert, zum Beispiel die KGS Hemmingen und der Ortseingang Wilkenburg aus Harkenbleck kommend sowie zur Prävention weiterer Gefahren zusätzliche Sandsäcke abgefüllt. Für die Errichtung der Barrieren (die teilweise ebenfalls aus Sand bestehen) und dem Abfüllen von Sandsäcken wurden insgesamt rund 90 Tonnen Sand verwendet, über 50 Tonnen davon wurden an der KGS eingesetzt.

 Insgesamt waren unter der Gesamteinsatzleitung des Stadtbrandmeisters Roland Frey und seinem Stellvertreter Ralf Brinkmann an den drei Tagen fünf der sechs Ortsfeuerwehren im Hochwassereinsatz tätig. In Spitzenzeiten waren 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie sechs Mitarbeiter des Betriebshofes und mehrere Mitarbeiter der Verwaltung gleichzeitig im Einsatz. Für die Versorgung der Einsatzkräfte war u.a. auch der Küchenwagen der Stadtjugendfeuerwehr im Einsatz.

Hochwassereinsätze stellen immer eine Herausforderung dar, da jedes Hochwasser anders ist und Prognosen nur bedingt möglich sind. Deshalb haben Feuerwehr, Betriebshof und Verwaltung vorsichtshalber frühzeitig präventive Maßnahmen ergriffen, um größere Schäden zu verhindern bzw. zu minimieren.

Zur Koordinierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde am Freitag eine mobile Pressestelle eingerichtet, denn das Interesse der Presse sowie der Bürgerinnen und Bürger an den Hochwassereinsätzen war sehr hoch, allein in den sozialen Netzwerken informierten sich über 50.000 Personen über die Hochwassereinsätze in Hemmingen.

Die Feuerwehr freut und bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für den Zuspruch, den vielen Dankesmeldungen und der Hilfsbereitschaft, die Einsatzkräfte beim Einsatz zu unterstützen – auch wenn dieses Angebot nicht angenommen werden musste. Es ist schön zu wissen, dass so viele Bürgerinnen und Bürger hinter der Feuerwehr stehen und im Bedarfsfall diese auch aktiv unterstützt hätten. Wir möchten die Möglichkeit nutzen und darauf hinweisen, dass alle Ortsfeuerwehren immer auf der Suche nach aktiven Mitgliederinnen und Mitgliedern sowohl in der Einsatzabteilung als auch in den Nachwuchsabteilungen sind.

 Neben dem Bürgermeister der Stadt Hemmingen Claus-Dieter Schacht-Gaida und der Vorsitzenden des Ausschusses für Feuerschutz Anette Wnendt informierten sich u.a. auch der Brandschutzabschnittsleiter Eric Pahlke und sein Stellvertreter Benjamin Moß mehrfach über den aktuellen Stand und besuchten auch die Einsatzstellen.

Weiterhin möchten wir uns bei der Verwaltung und dem Betriebshof der Stadt Hemmingen für die reibungslose und intensive Zusammenarbeit sowie dem Team des Küchenwagens der Stadtjugendfeuerwehr Hemmingen für die Versorgung bedanken.

 Der abschließende Dank gilt allen Einsatzkräften, die teilweise über mehrere Tage im Einsatz waren sowie deren Arbeitgebern und Familien für die Freistellung und Unterstützung der Kräfte.

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

16.07.2017 - Einsatzmeldung, Feuer

veröffentlicht um 16.07.2017, 05:34 von T H

Brandmeldeanlage in der Flüchtlingsunterkunft löst aus

Am Sonntagvormittag (16.07.2017) gegen 10:18 Uhr löste die Brandmeldeanlage einer Flüchtlingsunterkunft an der Heinrich-Hertz-Straße in Hemmingen-Westerfeld aus. Aufgrund der Größe des Objektes wurden alle sechs Ortsfeuerwehren der Stadt Hemmingen alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte konnten schnell Entwarnung geben: Wasserdampf in einer Küche war die Ursache für die Auslösung. Der Raum wurde belüftet und die Brandmeldeanlage durch die Feuerwehr wieder zurückgestellt. Weitere Maßnahmen waren durch die Feuerwehr nicht erforderlich. Die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld, Arnum, Devese, Harkenbleck, Hiddestorf-Ohlendorf und Wilkenburg waren mit 13 Fahrzeugen und 64 Einsatzkräften rund 30 Minuten im Einsatz.

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen 

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