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06.11.2017 - Pressemeldungen Heimrauchmelder

veröffentlicht um 06.11.2017, 00:10 von T H
Zum Einsatz am 02.11.2017:

Ausgelöster Rauchwarnmelder in Hemmingen-Westerfeld

Am Donnerstagnachmittag (02.11.2017) wurde die Feuerwehr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus an der Löwenberger Straße in Hemmingen-Westerfeld gerufen. Ein aufmerksamer Nachbar hatte das Piepen eines Rauchmelders in einer Wohnung im siebten Obergeschoss gehört und die Feuerwehr gegen 16:20 Uhr alarmiert.

 Die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld, Devese und Wilkenburg rückten mit 30 Kräften in sieben Fahrzeugen aus. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch jemand in der Wohnung und in möglicher Gefahr befindet, öffnete die Feuerwehr gewaltsam die Tür.

Bis auf ein Haustier war die Wohnung leer und ein Feuer oder Rauch konnten nicht festgestellt werden, die Ursache für die Auslösung des Rauchwarnmelders ist unbekannt.

Die Feuerwehr übergab nach der Kontrolle die Einsatzstelle an die Polizei und rückte gemeinsam mit dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst wieder ein.

Nach einer guten halben Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass Rauchmelder Lebensretter sein können und der Anwohner mit der Alarmierung der Feuerwehr richtig gehandelt hat. Im Fall eines realen Feuers können wenige Minuten entscheidend sein und Rauchwarnmelder unterstützen eine schnellere Brandentdeckung erheblich. Die Feuerwehr rückt lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig oder zu spät aus.

Text und Fotos:

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen


Zum Einsatz am 05.11.2017:

Feuerwehr rettet 96-jährige aus verqualmter Wohnung

Am späten Sonntagnachmittag (05.11.2017) löste ein Rauchwarnmelder in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses am Klagesgarten in Hiddestorf aus. Da niemand die Tür öffnete und es aus der Wohnung verbrannt roch, alarmierten Anwohner gegen 17:40 Uhr die Feuerwehr.

Wenige Minuten später traf die Feuerwehr an der Einsatzstelle ein. Während ein Trupp unter schweren Atemschutz zur Erkundung in die Wohnung vorging, bauten weitere Kräfte parallel eine Wasserversorgung auf. Da zwischenzeitlich die Tochter der Bewohnerin an der Einsatzstelle eintraf, konnte die Wohnungstür mit einem Schlüssel geöffnet werden und die Tür musste nicht gewaltsam aufgebrochen werden. In der völlig verqualmten Wohnung traf der Trupp auf die 96-jährige Bewohnerin, rettete sie aus der Wohnung und übergab sie dem Rettungsdienst.

Die Ursache für den starken Qualm war angebranntes Essen. Die Feuerwehr belüftete die Wohnung mit einem Druckbelüfter und nach rund 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. 

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Hiddestorf / Ohlendorf, Arnum, Harkenbleck und die ELW-Gruppe der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld mit insgesamt 66 Kräften und zehn Fahrzeugen sowie die Polizei und der Rettungsdienst mit jeweils einem Fahrzeug und zwei Kräften. 

Angaben über den Gesundheitszustand der Bewohnerin und ob diese in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, können seitens der Feuerwehr Hemmingen nicht gemacht werden.

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

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