Berichte

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09.10.2014 - Bericht, Strahlrohrtraining

veröffentlicht um 09.10.2014, 05:09 von T H

Einsatzkräfte werden beim Strahlrohrtraining Nass

Nach einer langen Sommerpause übten die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg zusammen auf dem Bauhof Hemmingen.

Thema des Abends war das Strahlrohrtraining mit Hohlstrahlrohren.
Während bei normalen Mehrzweckstrahlrohren nur zwei Strahlbilder möglich sind, Voll- oder Sprühstrahl, kann bei einem Hohlstrahlrohr der Sprühwinkel stufenlos eingestellt werden.
Das Hauptmerkmal eines Hohlstrahlrohres ist die kleinere Tröpfchenbildung bei der Wasserabgabe. Kleinere Tröpfchen bedeuten eine größere Oberfläche und gleichzeitig eine höhere Kühlwirkung bei einem Feuer.
Zusätzlich kann die Wasserdurchflussmenge eingestellt werden. Dadurch wird ein größerer Wasserschaden bei Brandeinsätzen im Innenangriff vermieden.

Zunächst testeten die Einsatzkräfte die Einstellmöglichkeiten der Hohlstrahlrohre aus, bevor in Zweiertrupps das eigentliche Training folgte.
Dabei bewegten sich die Übenden im sogenannten Seitenkriechgang vorwärts.


Anschließend gaben sie einige Sprühstöße mit dem Holstrahlrohr ab.
Auf ein Kommando mussten sich die Trupps nach hinten fallen lassen und den Sprühstrahl des Hohlstrahlrohres breit einstellen und über sie richten. Diese Stellung schützt den vorgehenden Angriffstrupp vor einer plötzlichen Rauchgasdurchzündung in einem Brandraum. Dabei wurden natürlich die beteiligten Kameraden und die Ausbilder ordentlich Nass.








Parallel wurden die Kameradinnen und Kameraden in den Aufbau und Inbetriebnahme vom Dachstrahlrohr oder umgangssprachlich Dachwerfer des Tanklöschfahrzeuges eingewiesen.

Trotz nasser Einsatzkleidung hatten die Einsatzkräfte einen interessanten Übungsabend erlebt.

Wir suchen neue, aktive Mitglieder. Weitere Informationen unter www.ffhemmingen-westerfeld.de/wir-brauchen-dich

29.09.2014 - Bericht, Verletztenübung

veröffentlicht um 28.09.2014, 23:09 von T H   [ aktualisiert: 28.09.2014, 23:21 ]

Die Samstagnacht war lang für die 15 Kameradinnen und Kameraden aus Arnum, Devese und Hemmingen-Westerfeld.
Nein, gefeiert wurde nicht. Es galt eine Großübung an der Schnellfahrstrecke Hannover - Hildesheim zu unterstützen.

Über 100 Verletzte wurden dazu von der Realistischen Notfall Darstellung in der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Laatzen geschminkt und in ihr sogenanntes Verletzungsmuster eingewiesen.
Jedem Verletzten wurde seine "Rolle" zugewiesen. Es reichte vom Leichtverletzten bis zur Darstellung eines Toten.
Über drei Stunden wurde viel Theaterblut und Schminke verbraucht.


Gegen 23 Uhr setzte sich der Tross der Leidenden dann in Richtung des Bahnhofs Laatzen in Bewegung. Um 23.35 Uhr fuhr der Intercity dann in Richtung Sarstedt in sein vermeidliches Ende.
Das Ziel der kurzen Fahrt war in der nähe der Ortschaften Giften, dort ist die Bahnstrecke mit einer Brücke über die Giftener Seen gebaut.

Der Übungsort
:

"Noch ein Gegenzug und dann geht es los". So die Anweisung über die Lautsprecheranlage.
Die ersten Sirenen waren zu hören und wenig später auch die ersten Blaulichter in der Dunkelheit.
Es verging schon einige Zeit, bis die ersten Einsatzkräfte die Verletzten erreichten.


Mehrere Teams mit jeweils einem Notarzt nahm anschließend eine erste Sichtung vor und teilten die Verletzten in mehrere Kategorien, von unverletzt bis verstorben ein und markierte jeden Betroffenen mit einer Umhängekarte.

Beispielfoto:
Anschließend wurden die Verletzten durch die zahlreichen Kräfte der Feuerwehr aus dem Landkreis Hildesheim aus dem Zug geholt und in einem Versorgungszelt dem Rettungsdienst übergeben. Dort endete dann die Rolle eines jeden Verletzten und mit einem Bus ging es dann in das Feuerwehrgerätehaus nach Sarstedt, wo Getränke und eine warme Wurst auf die Darsteller warteten.


Zum Abschluss der Übung ging es dann wieder zum verunfallten Zug, der die Teilnehmer wieder nach Laatzen brachte. Gegen 5 Uhr morgens konnten alle den Heimweg antreten und den wohlverdienten Schlaf nachholen.

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Der Zeitungsbricht dazu:

(Zum vergrößern Anlicken)

18.09.2014 - Bericht, Aktion FIT?! ...für den Straßenverkehr

veröffentlicht um 17.09.2014, 22:06 von T H   [ aktualisiert: 22.09.2015, 22:09 ]

Seit sieben Jahren unterstützen wir die Aktion FIT?! ...für den Straßenverkehr in zusammenarbeit mit der Polizei und der AOK.

An drei Tagen besuchen über 250 Schüler der 10. Klassen der KGS Hemmingen das Gerätehaus und werden über die Gefahren von Alkohol und Drogenkonsum im Straßenverkehr aufgeklärt.

Die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld stellt im Rahmen dieser Aktion die Gerätschaften und Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung und speziell zur Unfallrettung vor.



16.09.2014 - Bericht, Aktivenfahrt

veröffentlicht um 16.09.2014, 02:11 von T H

Eine Mitgliedschaft in einer freiwilligen Feuerwehr bedeutet nicht nur Einsätze abzuarbeiten, sondern auch an Übungsdiensten teilzunehmen, Lehrgänge zu absolvieren, Brandsicherheitswachen zu leisten, Veranstaltungen vorzubereiten und durchzuführen und als Führungskraft Dienste auszuarbeiten sowie an Dienstbesprechungen teilzunehmen.
Bei so einem Arbeitspensum muss es auch mal möglich sein, es sich an einem Tag auch einmal gut gehen zu lassen und die Kameradschaft zu pflegen.

Aus diesem Grund trafen sich die aktiven Mitglieder der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld zu einem gemeinsamen Ausflug. Mit einem Reisebus ging es zunächst in die Innenstadt von Braunschweig. Während einer rund einstündigen Stadtrundfahrt erklärte eine Stadtführerin die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Anschließend folgte das Highlight der Fahrt. Der Bus brachte die Teilnehmer zur Floßstation an der Oker. Dort wartete bereits ein Floß beladen mit Bierzeltgarnituren, Essen und Getränken.



Leinen los und auf geht´s zur Floßfahrt auf der Oker. Beim Flößermahl und zünftigen Getränken schipperte das Floß gemütlich über die Oker. Flößer Philip unterhielt seine Fahrgäste mit allerlei Wissenswertes und Anekdoten und steuerte als Zwischenstopp die Okercabana an. Diese Strandbar wird nur zeitweise an der Oker aufgebaut und lockte mit feinem Sand und leckeren Cocktails.


Nach dem Zwischenstopp und einer weiteren Runde auf der Oker landeten die Teilnehmer wieder sicher an der Floßstation. Danach wurde die Heimreise angetreten.

Wieder angekommen im Gerätehaus wurde ein Grillabend vorbereitet, zu dem auch die Familienangehörigen der aktiven Mitglieder eingeladen waren.

Wir bedanken uns bei der Ortsfeuerwehr Arnum, die für uns den Brandschutz in unserer Abwesenheit übernommen hat.

Unser Dank geht auch an die Floßstation an der Oker, unseren Flößer Philip sowie an die Organisatoren der Aktivenfahrt.


18.03.2014 - Bericht, Sonderübungsdienst

veröffentlicht um 18.03.2014, 06:32 von T H   [ aktualisiert: 18.03.2014, 06:57 ]

Schweißtreibender Übungsabend der freiwilligen Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld

„Aufzüge im Brandfall nicht benutzen“. Diese Warnung befindet sich an vielen Fahrstühlen.
Was die Bewohner eines Hochhauses trifft, trifft natürlich auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

In einem Einsatzfall kann der Fahrstuhl des Hauses nicht benutzt werden und die Atemschutzgeräteträger müssen mit ihrer gesamten Ausrüstung über das Treppenhaus zum Einsatzort kommen. Zusätzlich zur normalen Schutzausrüstung kommen noch das Atemschutzgerät mit rund 15 Kilogramm und weitere Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel die Wärmebildkamera und Schlauchtragekörbe hinzu. Schnell kommen da auch über 30 Kilogramm zusammen, die über die Treppen in die Höhe gebracht werden müssen.

Um genau für so einen Einsatzfall vorbereitet zu sein, übten einige Einsatzkräfte am Hochhaus im Hahnenkamp.
Vier Übungsteile mussten an dem Sonderdienst für Atemschutzgeräteträger bewältigt werden.

Zunächst mussten rund 20 Kilogramm schwere Schaummittelkanister mittels Leinen in den vierten Stock nach oben gezogen werden.


Danach ging es auf eine Laufrunde um die benachbarte Wohnanlage. Kaum am Haus wieder angekommen mussten die Einsatzkräfte die elf Etagen durch das Treppenhaus erklimmen. Nach dem Rückweg, wieder über das Treppenhaus, ging es auf eine weitere Laufrunde, dieses Mal um die naheliegende Garagenanlage.
Während der einzelnen Übungsabschnitte mussten von den Übenden verschiedene Zahlen addiert werden.

Die richtige Lösung der kleinen Rechenaufgabe, die verbrauchte Atemluft und die verbrauchte Zeit flossen am Ende in eine Wertung ein und so konnte ein Siegerteam ermittelt werden.

Die zwei siegreichen Kameraden konnten sich über Wertgutscheine einer bekannten Fastfoodkette freuen, um ihre sicherlich verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen.


17.02.2014 - Bericht, Übungsdienst

veröffentlicht um 16.02.2014, 22:54 von T H   [ aktualisiert: 16.02.2014, 22:54 ]

Feuerwehrleute bauen mit Legosteinen

Wenn man abwechslungsreiche Übungsdienste einer freiwilligen Feuerwehr durchführen möchte, muss man ab und zu auch mal ungewöhnliche Wege gehen.

Um den anstehenden Übungsdienst attraktiver zu gestalten, wurden zunächst vier Gruppen aus den anwesenden Teilnehmern des Übungsabends gebildet. Je zwei Gruppen hatten die Aufgabe ein, aus 11 Legosteinen bestehendes Gebilde, so genau wie möglich über Funk an die zwei anderen Gruppen weiterzugeben, die die Aufgabe hatten, das vorgegebene Gebilde nachzubauen.

Die Vorlage wird genau unter die Lupe genommen

Die räumliche Trennung der Gruppen und die größere Anzahl der zur Verfügung stehenden Bausteine auf der „Bautrupp“ Seite machten die Aufgabe schwieriger.

Weitergabe der Informationen per Funk

Welcher Stein, an welcher Stelle, im welchem Winkel, wie viele freie Noppen auf den Steinen oder den Bauplatten zu sehen sein müssen, all diese Informationen wurden durch abwechselnde Funksprüche auf beiden Seiten abgestimmt.
Ein Bautrupp bei der Arbeit

Nach rund zwanzig Minuten wurde das erste Gebilde von beiden „Bautrupps“ fertig gemeldet.

Ein kleiner Fehler hatte sich bei einer Gruppe eingeschlichen, sodass der Ruf nach einer Revanche laut wurde. Vorlagengruppe und Baugruppe wurden getauscht und nach einer kurzen Vorbereitungsphase, in dem alle Steine der Vorlagen in eine neue Position gebracht wurden, startete die zweite Runde.

Bei der neuen Runde wurde die Aufgabe zwar fünf Minuten schneller durch die Gruppen gelöst aber auch dieses Mal wurde ein kleiner Fehler beim Vergleichen der Gebilde entdeckt. Somit stand es zwei zu null unter den Gruppen.

Ein Übungsdienst, der trotz des ungewöhnlichen Unterrichtsmittels allen beteiligten Spaß bereitet hat.


05.02.2014 - Bericht, Übungsdienst Wohnungsbrand

veröffentlicht um 05.02.2014, 04:42 von T H

Rauchentwicklung in einer Wohnung, 2. Obergeschoss, Personen im Gebäude.

Kurz und knapp wurden diese ersten Informationen an die Einsatzkräfte an dem ersten praktischen Übungsdienst des Jahres 2014 der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld weitergegeben.

Was sich dahinter verbirgt, konnten einige Anwohner in der Straße Köllnbrinkweg in Hemmingen beobachten.
Zur Vorbereitung der Übung wurde in einer Wohnung eine Nebelmaschine aufgestellt und Dummys verteilt. Woran die vorbereitenden Einsatzkräfte nicht gedacht hatten, waren die Rauchmelder, die in der Wohnung verteilt waren. Diese verrichteten Ihre Arbeit genau so, wie sie es sollten. Sie piepten während der gesamten Übung.

Nachdem die Einsatzkräfte den Übungsort erreicht hatten, wurde sofort ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit der Wärmebildkamera zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Nach kurzer Zeit konnte eine Person oder besser gesagt der Dummy, gefunden werden. Ein weiterer Dummy wurde auf dem Balkon der Wohnung lokalisiert.


Außerhalb des Gebäudes wurden die Einsatzkräfte zum Aufbauen einer Wasserversorgung, Ausleuchten der Einsatzstelle und Vornahme einer tragbaren Leiter zur Rettung der Person auf dem Balkon eingesetzt.


Ein weiterer Trupp wurde zur fiktiven Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Dazu mussten Schläuche in das zweite Obergeschoss verlegt werden.

Auf der Rückseite des Gebäudes wurde der zweite Dummy über die tragbare Leiter gerettet.


Einige besorgte Anwohner der Straße nahmen Kontakt zu den Einsatzkräften auf und fragten, ob etwas passiert sei. Nach einer kurzen Erklärung der anwesenden Einsatzkräfte über den Übungsdienst zeigten die Anwohner Verständnis für die übenden Kräfte und fanden es überwiegend interessant, so ein Übungsszenario aus der Nähe zu sehen, ohne das eine Gefährdung davon ausgeht.


Nach rund einer Stunde war der Übungsdienst beendet.
Mithilfe eines Lüfters wurde die Übungswohnung wieder vom Übungsnebel befreit und die Einsatzkräfte konnten den Übungsort wieder verlassen.

Die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld bedankt sich bei der Hausverwaltung für die Überlassung der Wohnung als Übungsobjekt und den Anwohnern für ihr Verständnis.

Leider kommt es nicht oft vor, dass der Feuerwehr ein Übungsobjekt zu Verfügung gestellt wird. Die freiwillige Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld ist immer auf der Suche nach Übungsobjekten.

Wenn auch Sie uns etwas zum Üben zur Verfügung stellen können, melden Sie sich bitte unter der Kontaktseite der Homepage.

10.12.2013 - Bericht, Sonderübungsdienst

veröffentlicht um 10.12.2013, 11:53 von Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld   [ aktualisiert: 10.12.2013, 11:54 ]

Zu einem gemeinsamen Übungsdienst trafen sich die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Arnum am frühen Morgen des 2. Adventssonntages.


Ausbildungsschwerpunkte waren bei diesem Übungsdienst die Zusammenarbeit der eingesetzten Trupps unter schwerem Atemschutz, der Umgang mit der Wärmebildkamera und verschiedener Möglichkeiten Türen gewaltsam zu öffnen.
Zu diesem Zweck wurde je ein Atemschutztrupp aus Hemmingen-Westerfeld und Arnum für die verschiedenen Übungsteile zusammengestellt und zusammen eingesetzt.


In einem Übungsteil wurde ein Kellerbrand in einem Kesselhaus vorbereitet. Mehrere Übungspuppen wurden im Kesselhaus verteilt und der Raum mit einer Nebelmaschine vernebelt. Damit die zu rettenden Übungspuppen durch die Wärmebildkamera sichtbar wurden, stellte die Übungsleitung mit warmem Wasser gefüllte Tetrapacks zu den Übungspuppen. Durch den dichten Nebel konnten sich die vorgehenden Einsatzkräfte nur mithilfe der Wärmebildkamera orientieren und die Übungspuppen finden. Trotz der niedrigen Temperaturen an dem Tag, eine schweißtreibende Tätigkeit in dem warmen Kesselhaus.


Beim zweiten Übungsteil wurden durch die Atemschutztrupps Türen mittels einer Ramme und eines speziellen Brechwerkzeuges, dem Halligan Tool (Wikipedia), gewaltsam geöffnet.
Die Hauptaugenmerke lagen bei dieser Übung auf die richtige Technik, den Kraftansatz an der richtigen Stelle und den Umgang der verschiedenen Gerätschaften.



Ein weiterer Übungsteil wurde speziell für die neu beschaffte Drehleiter der Stadtfeuerwehr Hemmingen eingerichtet. Dort mussten an verschiedenen Fenstern einer Gebäudefront zum Beispiel Personen mithilfe der Krankentrage gerettet oder eine Wasserversorgung über die Drehleiter aufgebaut werden.


Nach rund zwei Stunden Ausbildungsdienst wurde eine positive Bilanz der Übungsleitung gezogen und die rund 30 Einsatzkräfte konnten wieder zurück zu ihren Familien um den Restsonntag zu genießen.

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02.10.2013 - Bericht, Bereitschaftsübung 2013

veröffentlicht um 02.10.2013, 08:20 von Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld   [ aktualisiert: 02.10.2013, 08:21 ]

Bereitschaftszug der Stadtfeuerwehr Hemmingen nimmt an einer Übung in Osterwald, Gemeinde Salzhemmendorf, Landkreis Hameln-Pyrmont, teil.

Die Ortsfeuerwehren Devese, Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg bilden den vierten Zug der Regionsfeuerwehrbereitschaft 3, Region Hannover. 
Weitere Züge werden durch die Stadtfeuerwehren Laatzen, Pattensen und Springe gestellt.

Durch Abschnittsleiter Eric Pahlke und Bereitschaftsführer Benjamin Moß wurde für die diesjährige Bereitschaftsübung ein Waldbrand und eine Rettungsübung in einem Bergwerksstollen bei Osterwald im Landkreis Hameln-Pyrmont vorbereitet.


Am Samstagmorgen versammelten sich die Teilnehmer an der feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg, um von dort aus gemeinsam in das Übungsgebiet zu fahren. 
Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Übungsgebiet durch die jeweiligen Zugführer erkundet und die Übungslage durch die Übungsleitung erläutert. 

Die Bereitschaft auf dem Weg nach Osterwald

In einem Waldstück sollte ein Waldbrand ausgebrochen sein. Insgesamt mussten drei Versorgungsleitungen von einer Wasserentnahmestelle aus in den Wald verlegt werden. Den einzelnen Zügen wurden ihre Einsatzabschnitte zugeteilt und anschließend wurden fast drei Kilometer Schlauchmaterial in den Wald verlegt. Optisch wurde der Waldbrand simuliert durch verschiedene Rauchstellen und Zetteln, die an den Bäumen angebracht waren. Insgesamt 60 Zettel mussten durch die Einsatzkräfte in den Abschnitten eingesammelt werden, parallel wurde die Brandbekämpfung durch mehrere Strahlrohre durchgeführt. Erst als alle Zettel eingesammelt waren, galt der Waldbrand als gelöscht. Geübt wurden das Zusammenspiel der einzelnen Züge und die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke.

Der 4. Zug aus Hemmingen trifft im Einsatzabschnitt ein

Brandbekämpfung im Wald

Noch während der Waldbrandübung wurden einige Einsatzkräfte aus der Übung herausgezogen und mussten zum nahegelegenen Hüttenstollen ausrücken. Dort wurden in einer Übungslage zehn Personen vermisst und mussten gerettet werden. Bei dieser Übung wurden die Feuerwehrkräfte durch Helfer des Technischen Hilfswerkes, Ortsverband Springe und Rettungsdienstkräften aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont unterstützt. Mit schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte nach den Vermissten suchen und sie dann mittels einer Schleifkorbtrage wieder ans Tageslicht bringen.

Bereits während den beiden laufenden Übungen wurden Einsatzkräfte durch den Verpflegungstrupp der Stadtfeuerwehr Hemmingen verpflegt.  380 Portionen leckere Erbsensuppe mit Würstchen im Freien fanden dabei ihre dankbaren Abnehmer.

Verpflegung während der Übung

Rund 180 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil, die mit dem Rückmarsch zur feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg, dem tauschen der verbrauchten Atemluftflaschen und Schläuchen, am frühen Abend endete.


26.05.2013 - Bericht, Sonderdienst technische Hilfeleistung

veröffentlicht um 26.05.2013, 11:51 von Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld

Zu einem Sonderdienst trafen sich einige Mitglieder der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld am frühen Samstagmorgen.

Schwerpunkt des Dienstes war der Umgang mit dem schweren Gerät zur technischen Hilfeleistung, Rettungsschere Spreizer, Rettungszylinder, Plasmaschneider und Säbelsäge.
Auf dem Hof eines Autoverwerters in Ronnenberg standen mehrere Schrottautos zum Üben zur Verfügung.

Mithilfe des rund 20 Kilogramm schweren Spreizers wurden Türen von den Schrottfahrzeugen geöffnet und mit der Rettungsschere Dächer abgetrennt.


Auch die Rettungszylinder wurden zum Auseinanderdrücken der Fahrzeuge eingesetzt.


Bis zum Mittag konnten alle Übungsdienstteilnehmer die Gerätschaften ausgiebig bedienen und einsetzen.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern des Autoverwerters, für die Möglichkeit den Übungsdienst auf seinen Gelände durchführen zu können.

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