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02.10.2013 - Bericht, Bereitschaftsübung 2013

veröffentlicht um 02.10.2013, 08:20 von Thorsten Heitmann   [ aktualisiert: 02.10.2013, 08:21 ]
Bereitschaftszug der Stadtfeuerwehr Hemmingen nimmt an einer Übung in Osterwald, Gemeinde Salzhemmendorf, Landkreis Hameln-Pyrmont, teil.

Die Ortsfeuerwehren Devese, Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg bilden den vierten Zug der Regionsfeuerwehrbereitschaft 3, Region Hannover. 
Weitere Züge werden durch die Stadtfeuerwehren Laatzen, Pattensen und Springe gestellt.

Durch Abschnittsleiter Eric Pahlke und Bereitschaftsführer Benjamin Moß wurde für die diesjährige Bereitschaftsübung ein Waldbrand und eine Rettungsübung in einem Bergwerksstollen bei Osterwald im Landkreis Hameln-Pyrmont vorbereitet.


Am Samstagmorgen versammelten sich die Teilnehmer an der feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg, um von dort aus gemeinsam in das Übungsgebiet zu fahren. 
Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Übungsgebiet durch die jeweiligen Zugführer erkundet und die Übungslage durch die Übungsleitung erläutert. 

Die Bereitschaft auf dem Weg nach Osterwald

In einem Waldstück sollte ein Waldbrand ausgebrochen sein. Insgesamt mussten drei Versorgungsleitungen von einer Wasserentnahmestelle aus in den Wald verlegt werden. Den einzelnen Zügen wurden ihre Einsatzabschnitte zugeteilt und anschließend wurden fast drei Kilometer Schlauchmaterial in den Wald verlegt. Optisch wurde der Waldbrand simuliert durch verschiedene Rauchstellen und Zetteln, die an den Bäumen angebracht waren. Insgesamt 60 Zettel mussten durch die Einsatzkräfte in den Abschnitten eingesammelt werden, parallel wurde die Brandbekämpfung durch mehrere Strahlrohre durchgeführt. Erst als alle Zettel eingesammelt waren, galt der Waldbrand als gelöscht. Geübt wurden das Zusammenspiel der einzelnen Züge und die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke.

Der 4. Zug aus Hemmingen trifft im Einsatzabschnitt ein

Brandbekämpfung im Wald

Noch während der Waldbrandübung wurden einige Einsatzkräfte aus der Übung herausgezogen und mussten zum nahegelegenen Hüttenstollen ausrücken. Dort wurden in einer Übungslage zehn Personen vermisst und mussten gerettet werden. Bei dieser Übung wurden die Feuerwehrkräfte durch Helfer des Technischen Hilfswerkes, Ortsverband Springe und Rettungsdienstkräften aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont unterstützt. Mit schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte nach den Vermissten suchen und sie dann mittels einer Schleifkorbtrage wieder ans Tageslicht bringen.

Bereits während den beiden laufenden Übungen wurden Einsatzkräfte durch den Verpflegungstrupp der Stadtfeuerwehr Hemmingen verpflegt.  380 Portionen leckere Erbsensuppe mit Würstchen im Freien fanden dabei ihre dankbaren Abnehmer.

Verpflegung während der Übung

Rund 180 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil, die mit dem Rückmarsch zur feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg, dem tauschen der verbrauchten Atemluftflaschen und Schläuchen, am frühen Abend endete.


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