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23.05.2011 - Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft

veröffentlicht um 23.05.2011, 02:36 von T H   [ aktualisiert 23.05.2011, 11:13 von Thorsten Heitmann ]
Am 20. und 21.5.2011 übte die Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost des Landkreises Hameln- Pyrmont im Stadtgebiet Hemmingen.
Mit 25 Fahrzeugen und 137 Kameradinnen und Kameraden traf die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) gegen 18 Uhr in Hemmingen ein.

Eintreffen der Bereitschaft


Ein Verbindungsfahrzeug führte die Bereitschaft zum Bereitstellungsplatz an der Hohen Bünte. Von dort wurde die Führungsgruppe als erstes abgerufen und zum Meldekopf der Übungsleitung an der KGS Hemmingen geleitet. Nach kurzer Begrüßung wurde die Lage der ersten Übung erläutert:

Lage:

Während des Unterrichts ist ein Feuer in dem Bereich der Oberstufe SEK II Gebäude der KGS Hemmingen ausgebrochen.
Neben der oberirdischen Bebauung verfügt das Gebäude noch über einen von außen zugänglichen Keller, in dem bis zum Eintritt des Schadenereignisses Unterricht stattfand.
Es befinden sich im Gebäude mehr als 40 Personen. Die genaue Anzahl der vermissten Personen kann erst im Laufe des Einsatzes durch die Schulleitung ermittelt werden.


Übersicht:


Insgesamt 64 Verletzte, die von Kameradinnen und Kameraden der Stadt- und Jugendfeuerwehr Hemmingen dargestellt wurden, galt es nun zu retten. Diese Verletzten wurden durch Mitglieder der Realistischen Unfalldarstellung der Feuerwehr Koldingen geschminkt und ihre Aufgaben eingewiesen. Auch die Mitglieder der Realistischen Unfalldarstellung nahmen an der Übung als Verletzte teil.

Nach kurzer Planungsphase setzte der Bereitschaftsführer T. Küllig seine 4 Züge ein.
Menschenrettung und -versorgung, Wasserversorgung über lange Wegstrecke und die Brandbekämpfung waren die Aufträge, die durch die einzelnen Züge abgearbeitet wurden.

Eine Vielzahl von Atemschutzgeräteträgern wurde zur Menschenrettung eingesetzt. Leitern wurden an das Gebäude angestellt und eine Wasservorsorgung aus dem nahen Büntesee aufgebaut.


















Atemschutzgeräteträger in der KGS


Wasserförderung über lange Wegstecke


Mit dem Übungsverlauf zeigte sich die Übungsleitung zufrieden und bei der anschließenden Übungsbesprechung wurden die aufgefallenen Kritikpunkte besprochen.

Der zuständige Abschnittsleiter Ost des Landkreises Hameln-Pyrmont, F. Müller,
richtete seine anschließenden Grußworte besonders an die Übungsleitung, die Verletztendarsteller, die Mitglieder der Realistischen Unfalldarstellung und die Hausmeister der KGS Hemmingen und überreichte Tonkrüge als Erinnerung.




















Die Versorgungsgruppe der KFB versorgte anschließend fast 200 Teilnehmer der Übung.

Nach einer, für einige Teilnehmer, kurzen Nacht in der KGS stellte die Kreisfeuerwehr um 6.00 Uhr am Samstagmorgen wieder die Einsatzbereitschaft her.
Die nächste Übung stand auf dem Programm:

Lage:
Es werden drei demenzkranke Personen aus dem nahegelegenen Altenheim seit gestern Abend vermisst. Die orientierungslosen Personen wurden zuletzt im Bereich des Grünzuges gesehen. Die Personen sind unterkühlt und bedürfen ärztlicher Hilfe

Übersicht:


Damit nicht zum frühen Morgen, die Einsatzhörner der Fahrzeuge die Einwohner von Hemmingen aufschrecken, wurde der Anfahrtsweg zum Suchgebiet durch Einweiser abgesperrt. Im Suchgebiet eingetroffen wurde die Bereitschaft aufgeteilt und in die Suchgebiete geschickt.


Auch diese Aufgabe wurde wieder schnell von der Bereitschaft gelöst und die drei Personen waren schnell gefunden.



Nachdem alle Fahrzeuge wieder an der KGS eingetroffen waren, wurde gemeinsam gefrühstückt.

Um 9.30 Uhr ging es wieder weiter im Übungsprogramm und die letzte Übung wurde der Führungsgruppe der Bereitschaft präsentiert.

Lage:
Waldbrand im Naturschutzgebiet Sundern.
Das Feuer bedroht drei Wohngebäude eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Waldstücke ist zu befürchten. Aufgrund wechselnder Winde ist die Ausbreitungsrichtung nicht eindeutig.


Übersicht:


Auch hier wurden die einzelnen Züge durch den Bereitschaftsführer aufgeteilt. Wegen der fehlenden Ortskenntnisse wurde jedem Zug noch ein Einweiser der Stadtfeuerwehr Hemmingen unterstellt, der dem jeweiligen Zugführer mit seiner Ortskenntnis zur Seite stand.
Wieder wurde eine lange Wegstrecke aufgebaut. Bei dieser Übung wurden über 1,5 Kilometer Schläuche verlegt.















Ein Pendelverkehr wurde mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet, Wasser aus einem See entnommen und die simulierte Brandbekämpfung in ein Waldgebiet vorgenommen.

Auch diese Aufgaben wurden von der Kreisfeuerwehrbereitschaft gelöst und bei der Abschlussbesprechung waren sich die Übungsleitung und die Führung der Kreisfeuerwehrbereitschaft einig, dass die Übung gut abgelaufen ist. Auch hier wurden die Kritikpunkte direkt besprochen.



Als Fazit lässt sich sagen, dass alle drei Übungen gut verlaufen sind, der nötige Spaß an der Sache nicht zu kurz kam und alle Teilnehmer viel aus den zwei Tagen gelernt haben.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern die geholfen haben die Übung durchzuführen.
Bilder gibt es hier: (Klick)
Und einen Bericht auf der Facebookseite der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost des Landkreises Hameln-Pyrmont hier: (Klick)

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