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24.10.2009 - ELO Übung Region Hannover

veröffentlicht um 08.03.2011, 22:37 von Thorsten Heitmann   [ aktualisiert: 08.03.2011, 22:38 ]

Feuerwehren der Region Hannover proben Unwetterlage

Am vergangen Samstag haben die Stadt-und Gemeindefeuerwehren und die Technische Einsatzleitung (TEL) der Region Hannover die Abarbeitung einer großen Unwetterlage rund um das Haus der Region in Hannover geprobt.

Ziel der Übung war es, die Kommunikationsstrukturen bei einer Unwetterlage, die große Teile der Region betreffen sollte, zu erproben und eventuelle Fehler aufzudecken.
Es wurde die Zusammenarbeit der örtlichen Einsatzleitungen der Feuerwehren der Städte / Gemeinden mit der übergeordneten Technischen Einsatzleitung der Region Hannover trainiert.
Die Übung beschränkte sich rein auf das theoretische „Durchspielen“ der Übungslage.
Hierzu kamen aus nahezu jeder Stadt / Gemeinde der Region Hannover jeweils die Besatzungen der Einsatzleitwagen der Feuerwehren zum Einsatz. Weitere Einsatzkräfte der Stadt-/Gemeindefeuerwehren wurden nicht eingebunden.

Die erdachte Übungslage sah vor, dass heftige Unwetter über der Region zu einem erhöhten Einsatzaufkommen in den Städten und Gemeinden geführt hatten.
Neben Sturmschäden, z.B. durch umgestürzte Bäume, und Wasserschäden in Wohngebäuden war auch ein Ansteigen des Leinepegels und somit die Notwendigkeit von Hochwasserschutzmaßnahmen ein Teil des Übungsszenarios.

Nach einer kurzen Einweisung in die Übungslage durch Mitglieder der Technischen Einsatzleitung begannen die Vertreter aus den einzelnen Stadt- und Gemeindefeuerwehren mit der Abarbeitung der „Einsätze“.

Die Mitglieder der Funkgruppen bearbeiteten dabei eine Vielzahl fiktiver Unwettereinsätze in ihren Stadt- / Gemeindegebieten und arbeiteten eng mit einer übergeordneten Einsatzleitung (Abschnittsleitung) für die einzelnen fünf Brandabschnitte der Region Hannover zusammen.
Diese Abschnittsleitungen koordinierten die Einsatzmaßnahmen mit dem Führungsstab als Gesamteinsatzleitung für die gesamte Region Hannover.
Die einzelnen Einsätze wurden nach Priorität beurteilt und abgearbeitet. Einsätze bei den Menschen- oder Tierleben in Gefahr waren wurden dabei zuerst abgearbeitet, geringfügige Wasserschäden in Kellerräumen erst später.

Es wurden weiterhin umfangreiche Fernmeldestrukturen (Telefon, Fax, Funk) aufgebaut und genutzt sowie fiktiv verschiedene Übungsbestandteile erdacht und umgesetzt.

Gegen Mittag waren alle Übungslagen soweit abgearbeitet und die Verantwortlichen um Alfred Blume (Seelze), und Abschnittsbrandmeister Hans-Jürgen Grigat (Neustadt) konnten ein positives Fazit der Übung ziehen.

Vorausgegangen war dieser Übung bereits eine ähnliche Übung im Februar des Jahres, allerdings waren dabei nicht alle Einsatzleitwagenbesatzungen der Stadt- / Gemeindefeuerwehren eingebunden.
Zur weiteren Vertiefung der gewonnenen Erkenntnisse soll auch im kommenden Jahr eine entsprechende Übung stattfinden.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, zubereitet vom DRK Garbsen, konnten alle Teilnehmer der Übung wieder zu ihren Heimatstandorten zurückkehren.

Die Kräfte der Technischen Einsatzleitung, die sich aus Mitgliedern verschiedener Hilfsorganisationen (z.B. DRK, Feuerwehr, THW) zusammensetzt waren noch zusätzlich mit dem Rückbau aller bereits am Freitagabend hergestellten Energieversorgungs- und Kommunikationsverbindungen beschäftigt.


Text : Stefan Müller FF Garbsen



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