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06.02.2013 - Einsatzbericht, Schornsteinbrand

veröffentlicht um 05.02.2013, 22:14 von T H   [ aktualisiert: 06.02.2013, 22:46 ]
Zusammen mit den Ortsfeuerwehren Arnum, Harkenbleck und Hiddestorf-Ohlendorf wurde die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld zu einem Schornsteinbrand in Arnum gerufen.

Vor Ort kontrollierten die Einsatzkräfte mithilfe des zuständigen Bezirksschornsteinfegermeisters den Kamin des Wohnhauses. Eingesetzt wurde dabei auch die Wärmebildkamera der Stadtfeuerwehr Hemmingen.

Der Schornstein wurde kontrolliert und offenes Feuer konnte nicht festgestellt werden.
Nach Rücksprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister konnte die Einsatzstelle an die Hauseigentümer übergeben werden.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

Am Rande der Einsatzstelle mussten einige Einsatzkräfte sich noch kritischen Fragen von Anwohnern stellen.
Warum denn so eine große Anzahl von Einsatzkräften nötig wäre und warum dabei so viel Lärm erzeugt wird.
Kinder der Anwohner würden wach werden und sich erschrecken.
Im Vorfeld eines Einsatzes kann vorher nie genau gesagt werden, wie sich dieser Einsatz entwickelt. Es gibt genug Beispiele dafür, wie sich aus einem Schornsteinbrand ein Wohnungs- und Wohnhausbrand entwickelt. Gerade für diesen Fall ist es wichtig genug Einsatzkräfte vor Ort zu haben und nicht erst im Falle eines Falles nachalarmieren zu müssen, wobei wertvolle Zeit verstreicht.

Sicherlich ist es ärgerlich, wenn man aus seinem Schlaf gerissen wird. Gerade Kinder können durch die fremden Geräusche Angst bekommen.
Auch die Kinder der alarmierten, ehrenamtlichen Feuerwehrleute werden durch den piependen Funkalarmempfänger oder die Sirene wach.
Diese Kinder müssen dann aber auch noch zusätzlich auf ein Elternteil verzichten, weil er in den Einsatz muss, um anderen zu helfen.

Wir bitten um Verständnis und Unterstützung für unsere ehrenamtliche Tätigkeit.

Vielleicht brauchen auch Sie uns eines Tages.